Kameradschaft mit der Wirklichkeit / Bergson, de Chirico

 

„Man erhält nicht von der Wirklichkeit eine Intuition, wenn man nicht ihr Zutrauen durch eine lange Kameradschaft mit ihren Offenbarungen gewonnen hat. Und es handelt sich nicht bloß darum, sich die bedeutsamsten Tatsachen zu eigen machen; man muss eine ungeheure Masse anhäufen und zusammenschmelzen … So nur wird die rohe Stofflichkeit der Tatsachen aufgehoben.“

Henri Bergson, Schöpferische Entwicklung

cook spaghetti fire

„Vor allem ist ein großes Feingefühl nötig. Sich alles auf der Welt als Rätsel vorstellen, nicht nur die großen Fragen, die man sich immer wieder gestellt hat – warum die Welt erschaffen wurde, warum wir geboren werden, leben und sterben -, denn vielleicht liegt in all dem, wie ich schon gesagt habe, kein Sinn. Aber das Rätsel mancher Dinge verstehen, die im Allgemeinen als belanglos betrachtet werden. Das Geheimnis mancher Phänomene im Bereich der Gefühle, der Merkmale eines Volkes spüren, so weit kommen, dass man sich sogar die schöpferischen Genies als Dinge vorstellt, als äußerst merkwürdige Dinge, die wir nach allen Seiten drehen und wenden. Auf der Welt leben wie in einem unermesslichen Museum voller Seltsamkeiten, voller wunderlicher, bunt gescheckter Spielsachen, die immer wieder anders aussehen, die wir manchmal kaputt machen, um zu sehen, was drinnen ist, und enttäuscht merken, dass sie leer sind. – Die unsichtbaren Bande, die ein Volk mit seinen Schöpfungen vereinen. – Zum Beispiel, warum die Häuser in Frankreich auf ihre bestimmte Weise gebaut sind und nicht anders; man kann noch so viel Geschichte zitieren; die Gründe nennen, die zu dem oder zu jenem beigetragen haben, man beschreibt, doch erklärt man nichts, aus dem ewigen Grund, dass es nichts zu erklären gibt und das Rätsel doch immer bleibt.“

Giorgio de Chirico, Das Geheimnis der Arkade

dream wiese12 heaven

 

About River Bends and Water Meadows

River bends, where that what is visible from the elements disappear into the unkown, and the twilight-like, silent water meadows, have always made an intriguing impression on me, since childhood. It gives me an impression/idea of the sublime, but in a subliminal, non-sublime way. Apart from that I like paradoxes respectively mismatches, it is a scenario that only talks to the one who listens, and actually tells us nothing, you have to find language yourself. When I was a child I had a fever; I caught a fleeting glimpse, out of the corner of my mind, etc/now I´m comfortably numb. Silence is the language of God. The exurbia regions on human thought. Further down the White Lodge.
fluss

Comments

Living on the Edge Posted on Mai 23, 2016 by admin Ahhhh … the exurbia regions of human thought, where…
PHILIPHAUTMANN.AT
fluss2

Anal yzing the Sociopath

„When I was eight, I almost drowned while swimming in the ocean. I can´t recall the experience in great detail but I do remember the force of the ocean overcoming me, water as invisible as air swallowing me alive. My mother tells me that when the lifeguard fished me out of the water and breathed life into me, my first signs of life were grasps of laughter. It was perfect timing. I learned that death could come at any moment but was not so bad, really. I never developed a fear of it. At times I have flirted with it, even longed for it, but never actively sought it.“

Confessions of a Sociopath, p. 109

oceangirl2

Philip Hautmann M.E. Thomas is a non-criminal female sociopath with her IQ likely in the 140s, that makes her book a worthwhile read, not only because it broadens our perspective upon sociopathy but also as her unsentimental and analytical insights into the psychological mechanics that drive people are delicious; that will of course never make her a Dostojewski but if you want to become a Dostojewski, you should instrumentalise the sociopath and her less multi-faceted but in certain respects more precise and clear-cut perspective on society as means to your own illumination, just as the sociopath tries to instrumentalise you; Deleuze says good philosophy can be imagined as an assfuck of another mind/writer creating a monstrous child.

As stated several times, the terms „Sociopath“ and „Psychopath“ are defined completely differently depending on where you get the descriptions from.Having read the book, and being a sociopath myself I can say that the book is extremely accurate, and a very interesting read no matter who you are.
SOCIOPATHWORLD.COM

Philip Hautmann And that is her beautiful, singing voice <3 I hear the angels call my name -> https://www.youtube.com/watch?v=bcnpfYaYwAQ

Stephen Faust One does not need to fear death to have a healthy respect for it.

2077 #lifegoals #squadgoals #relationshipgoals

 

I sit in the Augarten summer open air cinema, they’re gonna play 1970s Performance, I am checking the news feed, wonder what has become of this 1907 Indian girl, maybe write a cosmic novel about her, in 2077, then finally go to rest. ‪#‎lifegoals‬ ‪#‎squadgoals‬ ‪#‎relationshipgoals‬

indian

Musetouch Visual Arts Magazine

Traveling through history of Photography…Portrait of an Ojibway, or Chippewa Indian girl, photograph by Roland W. Reed, 1907, via National Geographic.

Welt

„Ein Blick von Menschen solchen Formats auf heutige Philosophen ist beschämend. Welche Geringfügigkeit der Person! Welche Alltäglichkeit des politischen und praktischen Horizonts! Wie kommt es bloß, dass die bloße Vorstellung, einer von ihnen sollte seinen Rang als Staatsmann, als Diplomat, als Organisator großen Stils, als Leiter irgendeines mächtigen, kolonialen, kaufmännischen oder Verkehrsunternehmens beweisen, geradezu Mitleid erregt? Aber das ist kein Zeichen von Innerlichkeit, sondern von Mangel an Gewicht. Ich sehe mich vergebens um, wo einer von ihnen durch auch nur EIN tiefes und vorauseilendes Urteil in einer entscheidenden Zeitfrage sich einen Namen gemacht hätte. Ich finde nichts als Provinzmeinungen, wie sie jeder hat. Ich frage mich, wenn ich ein Buch eines modernen Denkers in die Hand nehme, was er vom Tatsächlichen der Weltpolitik, von den großen Problemen der Weltstädte, des Kapitalismus, der Zukunft des Staates, des Verhältnisses der Technik zum Ausgang der Zivilisation, des Russentums, der Wissenschaft überhaupt ahnt. Goethe hätte das alles verstanden und geliebt. Von den heutigen Philosophen übersieht es nicht einer.“

Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes

matrix

Aber ICH verstehe das alles! Und ICH übersehe das alles! ICH! ICH! ICH! ICH! HAHAHAHAHAHA! http://www.philiphautmann.at/problems-and-perspectives-in-contemporary-world-order/

Russland

prayer

„Tolstoi ist durchaus ein großer Verstand, „ auf-
geklärt“ und „sozial gesinnt“. Alles was er um sich sieht, nimmt
die späte, großstädtische und westliche Form eines Problems an.
Dostojewski weiß gar nicht, was Probleme sind …
(Tolstoi) gehört irgendwie zu Marx, Ibsen und Zola. Seine Werke sind nicht Evangelien, sondern späte, geistige Literatur.
Dostojewski gehört zu niemand, wenn nicht zu den Aposteln des Urchristentums. Seine „Dämonen“ waren
in der russischen Intelligenz als konservativ verschrien. Aber
Dostojewski sieht diese Konflikte gar nicht. Für ihn ist zwischen
konservativ und revolutionär überhaupt kein Unterschied: beides
ist westlich. Eine solche Seele sieht über alles Soziale hinweg.
Die Dinge dieser Welt erscheinen ihr so unbedeutend, daß sie
auf ihre Verbesserung keinen Wert legt. Keine echte Religion
will die Welt der Tatsachen verbessern. Dostojewski wie jeder
Urrusse bemerkt sie gar nicht; sie leben in einer zweiten, meta-
physischen, die jenseits der ersten liegt. Was hat die Qual einer
Seele mit dem Kommunismus zu tun? Eine Religion, die bei Sozial-
problemen angelangt ist, hat aufgehört, Religion zu sein. Dostojewski aber lebt schon in der Wirklichkeit einer unmittelbar bevorstehenden religiösen Schöpfung. Sein Aljoscha ist dem Verständnis aller literarischen Kritik,
auch der russischen, entzogen; sein Christus,
den er immer schreiben wollte, wäre ein echtes Evangelium ge-
worden wie jene des Urchristentums, die gänzlich außerhalb aller
antiken und jüdischen Literaturformen stehen. Aber Tolstoi ist
ein Meister des westlichen Romans — Anna Karenina wird von
keinem zweiten auch nur entfernt erreicht — , ganz wie er auch
in seinem Bauernkittel ein Mann der Gesellschaft ist, Anfang und Ende stoßen hier zusammen. Dostojewski ist ein Heiliger, Tolstoi ist nur ein Revolutionär.
Das Christentum Tolstois war ein Mißverständnis. Er sprach von Christus und meinte Marx. Dem Christentum Dostojewskis gehört das nächste Jahrtausend“.

Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, II., S. 235ff

prayer6

Philip Hautmann Tolstoi, Krieg und Frieden, habe ich als Jüngling mal zu lesen versucht, habe aber auf Seite 400 oder so damit wieder aufgehört, weil mir das Aristokratengeschwätz nach dieser Weile zu sehr auf die Nerven gegangen ist. Anna Karenina habe ich nur als Film gesehen, aber ich habe mit diesen unwichtigen Charakteren und jenen unwichtigen Problemen, die da vorgeführt werden, nicht wirklich was anfangen können. Freilich mag die Leistung Tolstois darin liegen, die tiefe Ernsthaftigkeit unwichtiger menschlicher Probleme darzustellen, sicherlich liegt sie darin, und ich werde ihn irgendwann mal genauer lesen; aber bei Dostojewski hat man halt mal die tiefschürfendsten Probleme und selbst die siebte Nebenfigur von hinten links präsentiert sich uns in einem rätselhaften Leuchten, während bei Tolstoi einen alle auf uncoole Weise nerven bzw. ihr fahles Licht über uns werfen. Und so hat man bei Dostojewski den tiefen inneren Zusammenhang und Zusammenhalt der Welt; bei Shakespeare hingegen die Vorführung von lauter vollkommen unwichtigen Problemen, zufällige Wellenkräuselungen dort, wo das Flüssige das Feste zu berühren versucht, und die dann wieder verschwinden, ohne irgendwas zu hinterlassen; Probleme, die daraus entstehen und darin wieder vergehen, dass die Menschen zu dumm sind, um authentisch miteinander zu kommunizieren, oder aber halt zu brutal, als Stücke auf einer Bühne, die aber nicht die Bühne der Welt ist. In den Sonetten war Shakespeare zutiefst spirituell, insgesamt aber eben so, als wie wenn die Welt und die Überwelt getrennte Sphären wären, zwischen denen keine eigentliche Kommunikation möglich ist, und so zerfällt das eine in Sinnlosigkeit und auch das andere, und, wie ich bereits einmal erwähnt habe, kann ich mit den Sonetten von Shakespeare nur bedingt was anfangen, vielleicht eben auch deswegen. Bei Dostojewski hingegen hat man das Aufgehen des Personalen in der Welt, im Transpersonalen; auch wenn Raskolnikow mit seinem ursprünglichen Approach nicht völlig unrecht hat und die Brüder Karamasow zu Unrecht verurteilt werden, ist die Läuterung, durch die sie hindurchgehen, das, was sie tatsächlich personalisiert und letztendlich bedeutsam macht. Einer hat mal gemeint, Dostojewski sei der größte Schriftsteller der Neuzeit, ein anderer hält Shakespeare dafür; man kann natürlich einräumen, Shakespeare war ein Engländer in der Dämmerung der Neuzeit und konnte daher nicht die Vollständigkeit und Reife aufweisen wie Dostojewski als Russe des 19. Jahrhunderts, aber Giganten wie Shakespeare und Dostojewski erheben sich über Zeit und Raum und haben auch ihren Ursprung nicht dort, sondern im Hyperraum und in der Zeitlosigkeit, und was sie uns präsentieren, sind sie in ihrem vollständig verwirklichten Potenzial; ja, es erscheint schwierig, genau zu ermitteln, wie das Zeitliche in das Zeitlose hineinreicht und sich gegenseitig durchdringt, der Scherz mit der Herangehensweise vom Tod des Autors aber auf jeden Fall hat bereits wieder das Zeitliche gesegnet, er war zwar, im geistesgeschichtlichen Verlauf, notwendig, aber irrelevant.

prayer2

Ein Schriftsteller muss spirituell sein, sonst wird das niemals wirklich was; und wenn er eine einigermaßen mieselsüchtige Weltsicht hat, wie Kafka oder Beckett, so waren Kafka und Beckett als Personen spirituell und in ihrem Verhalten ihren Mitmenschen gegenüber, so wie Wittgenstein als Existenzphilosoph keine ethischen Sätze aufgestellt hat, da das logisch nicht möglich ist, aber eben ethisch gelebt hat und so eben etwas objektiviert hat und ein Beispiel gegeben hat, und so ist die Art, wie Kafka, Beckett und Wittgenstein ihr Leben gelebt haben ebenso bedeutsam wie ihr Werk. Vielleicht sollte ich in dem Zusammenhang Paul Coelho lesen; dass die Halbintelligenten über ihn lästern und ihn verächtlich machen ist vielleicht ein gutes Zeichen, wenngleich es natürlich auch so sein kann, dass sie damit recht haben und auf den Grund der Sache getaucht und das Wesen der Sache tatsächlich erfasst haben, so wie es bei ihnen ja hin und wieder der Fall sein kann; Spengler ist zwar auch kein vollkommen Intelligenter, aber schon ein deutlich schwierigerer und kapriziöser Fall, da muss man sich schon in was hineinversetzen und sich meditativ versenken, wenn man versuchen will, den Wahrheitsgehalt seiner zahlreichen und mannigfaltigen Aussagen zu bestimmen. Die Lektüre von Khalil Gibran hat mich immer wieder komisch berührt, der Prophet, der Narr und auch der Liebesbriefwechsel zwischen ihm und May Ziada, die er dann seltsamerweise innerhalb von 19 Jahren nie persönlich treffen wollte; wer so anbiedernd schreibt und Prophet sein will, ohne auch nur irgendwelche echten Herausforderungen an die Herde zu stellen, an dem muss irgendwas faul sein. Bhagwan hat einmal ausgeplaudert, Khalil Gibran, der herzerwärmende Dichter, sei, vor allem Frauen gegenüber, cholerisch und unbeherrscht gewesen und habe sie auch geschlagen. Ich weiß ja nicht, ob das stimmt, aber immer wenn ich Gibran gelesen habe, habe ich etwas derartiges vor Augen gehabt und in der Melodie seiner Worte so was wie das Klatschen von Ohrfeigen auf den Gesichtern von Frauen vernommen; ein aufgeblasenes Ego, das dauernd platzt, und ein artifizielles, das sich dann eben immer wieder in derartigen Explosionen entlädt, innerlich hilflos. Ich kann mich natürlich auch irren, aber ich glaube, Khalil Gibran ist keiner, der das Chaos tatsächlich beherrscht und einen eisernen Ring schmieden kann, in dem er das Chaos bezwingt, den hochzeitlichen Ring der Ringe, den Ring der Wiederkunft. Dostojewski konnte das, Kafka auch, Beckett auch.

GIF: Der hochzeitliche Ring der Ringe, der Ring der Wiederkunft

prayer5

China

 

Die chinesische Religion, deren große »gotische" Zeit um 
1300 — 1000 liegt und den Aufstieg der Dschoudynastie umfaßt, 
will mit äußerster Vorsicht behandelt sein. Angesichts der flachen 
Tiefe und pedantischen Schwärmerei der chinesischen Denker 
vom Schlage des Konfuzius und Laotse, die alle im ancien regime 
dieser Staatenwelt geboren waren, scheint es sehr gewagt, auf 
eine Mystik und Legende großen Stils am Anfang überhaupt 
schließen zu wollen, aber sie muß einmal dagewesen sein...
Wir wissen jetzt, daß es entgegen der allgemeinen Annahme 
ein mächtiges altchinesisches Priestertum gab.i) Wir wissen, daß 
im Texte des Schuking Reste der alten Heldensänge und Götter- 
mythen rationalistisch verarbeitet und so erhalten geblieben sind; 
ebenso würden das Chouli, Ngili und Schiking noch sehr vieles 
offenbaren, sobald man sie mit der Überzeugung prüft, daß hier 
viel Tieferes vorliegen muß, als Konfuzius und seinesgleichen 
begreifen konnten. Wir hören von chthonischen und phallischen 
Kulten der frühen Dschouzeit, von einem heiligen Orgiasmus, 
wobei der Götterdienst von ekstatischen Massentänzen begleitet 
war, von mimischen Darstellungen und Wechselreden zwischen 
dem Gott und der Priesterin, woraus sich vielleicht ganz wie in 
Griechenland das chinesische Drama entwickelt hat.

Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, Band 2, S. 350f.

EM

Am besten und interessantesten von der EM finde ich, wenn die Mannschaften am Anfang mit den Kinderchen an der Hand einmarschieren. Kinder, zumindest im abstrakten Sinn und vor allem Mädchen, die, mit ein wenig guten Willen, das absolut Gute und Unverseuchte symbolisieren, erfreuen mein Herz, sie verkörpern, was aus einem Menschen werden kann, nicht, was aus ihnen dann tatsächlich geworden ist. Es hat mich dann also sehr aufgeregt, wie gestern als die beiden Mannschaften kurz vor Anpfiff aneinander vorbeimarschiert und sie sich gegenseitig alle die Hände geschüttelt haben, das Mädchen, das den Ball gehalten hat in der Reihe der Deutschen von den meisten Polen dabei ignoriert worden ist, obwohl es hoffnungsvoll die Hand nach allen ausgestreckt hat. Menschen sind einfach so primitiv und so grindig und so grauslich und sie sind solche Fetzenschädel; ich kotz gleich halb Europa voll.candlegirl3

Brat Moj

Brother of mine Do you feel the courage raised by night For the eternal struggle For the beauty of the world? Brother of mine Rekindle the flame in every man Let’s be strong as warriors, my brother In the sacred mystery We are the omen, we are the prophecy We are the loud laughter of life The flame is the hunger The hunger that drives But does not consume us Brother of mine Open your eyes And rise with us To the new light We are of God; he that knoweth God heareth us; he that is not of God heareth not us.Hereby know we the spirit of truth, the spirit of lies, and the spirit of error

Living on the Edge

Ahhhh … the exurbia regions of human thought, where the dances of signifiers and the signified become most dislocated and most elementary, hyper-authentic, hyper-innocent, ready to return to base again … after that the seam of infinity, which we love.