Schwierigkeiten, sich mitzuteilen

Hauser sagt, das Genie hat Probleme, sich vollständig mitzuteilen, da das Genie die reine Leistungsfähigkeit ist, die die jeweilige (und seine jeweiligen) Leistung/en übersteigt. Daher das „offene“ Kunstwerk des Genie, das ausfranst oder explodiert, in einem gleichzeitig stabilen, erzenen Rahmen. Das transzendente Genie, das ich immer in Form einer weißen, sich stets verformenden Aura sehe. Hauser auch über die Einsamkeit Goethes, der einen Gutteil seiner Lebenszeit kaum ein Publikum hatte, und kaum gewirkt hat. Das habe ihn sehr belastet, da er, laut Schiller, doch der „kommunikabelste aller Menschen“ war und „nach Teilnahme, Wirkung, Verständnis lechzte“. Ja, wem sagt er das! Götter, Helden und Wieland. Wieland hat an Kleist bemerkt, wie Kleist, wenn er präsent war, immer auch abwesend schien und mit mehreren Gedanken gleichzeitig beschäftigt und wie ein einziges Wort „wie ein Glockenspiel“ etwas in ihm anziehen konnte und eine ganze Flucht und Assoziationskette hervorrufen. Man kann sagen, ein großes Kunstwerk, wie der „Ring des Nibelungen“, kann mit jedem Zeitalter neu interpretiert werden, weil das große (transzendente) Kunstwerk über dem (zeitgebundenen) Künstler stehe. In Wahrheit mag das aber eher so sein, weil der (transhistorische) Geist des Künstlers eben umgekehrt über dem Werk stehe und mehr beinhaltet, als das Kunstwerk unmittelbar zu vermitteln scheint. Hölderlin spricht von dem dunklen, akausalen Grund, aus dem die Gedanken hervorsteigen, und den kein Gedanke aber jeweils völlig ausleuchten kann (eine wichtige Figur im Buch vom seltsamen und unproduktiven Denken: der Grund). Das ist die reine Imagination. Malewitsch hat sich damit auch identifiziert. Mit den Mitteln der Kunst könne man den dunklen, akausalen Grund besser ausleuchten, als mit der spekulativen Vernunft, und erst recht besser als der reine (endliche) Verstand. Ja, das kenne ich. Nietzsche sagt, durch seinen extravaganten Faltenwurf scheint das Genie ungeheuerlich, obwohl es, über ihn verdeckt, in Wahrheit auch immer nur mit seinen selben sechs, sieben alten Stücken komme. Da glaubt man eine starke Persönlichkeit Nietzsches zu merken, dass er sich so was Unerhörtes zu sagen traut!

Zwischenbemerkung

Das, Schwester, sind die Grenzen des menschlichen Denkens. Das hier sind die Grenzen des menschlichen Empfindens, das hier sind die Grenzen der menschlichen Seele. Die Grenzen des menschlichen Denkens werden erreicht im tiefen, empathischen Versenken in die Materie, in dem Versuch, ihr die letzten Geheimnisse zu entreißen. Es ist eine tiefe Introspektion. Es ist eine tiefe Meditation (die möglicherweise sogar über „das (semi-triviale, Anm.) Geheimnis“ hinausschießt, und es so dingfestverschwommen macht, erleuchtet). An den Grenzen des menschlichen Denkens bewegen sich z.B.: Kafka, Wittgenstein, Nietzsche, van Gogh, von Kleist, Pessoa, Weininger, Einstein. Fast lauter Figuren, die mit einem Bein im Grab stehen! Das nicht als Halluzination, sondern adäquate Reflexion, denn der Charakter der Welt ist ein Doppelgesicht! Glanz und Elend, gleichermaßen, ohne dass das eine ein Übergewicht über das andere zu haben scheint – was für den Forscher, der Ruhe finden will (möglicherweise im Nihilismus), sehr anstrengend sein kann. So ist man also, an den Grenzen des menschlichen Denkens, zur einen Hälfte im Himmel, in den Sphären, zur anderen in der Hölle, vulgo mit einem Bein im Grab, und ergibt insgesamt einen scheinbar purgatoriumsmäßigen Lebenslauf jener Zeitgenossen. Zu dem, was die Regierung macht, kann ich nicht viel sagen, da Regierungen im Vergleich zu mir praktisch überhaupt keinen Verstand haben. Sonst würden sie ja auch gar nicht funktionieren, wahrscheinlich. Es hat ja ganz China nicht so viel Verstand wie ich! Und so bemerke ich tatsächlich, dass ich viel mehr über die Politik in China lese, als über die Politik bei uns! Wenngleich ich natürlich auch China nicht ganz ernst nehmen kann, aus dem eben genannten Grund. Daraus ergeben sich gewisse Schwierigkeiten in der Kommunikation, und ich frage mich, was ich machen soll. Meine Verwandten Nietzsche oder Wittgenstein haben sich in den Übermenschen gestützt oder in den sokratischen Monolog; Kierkegaard hat es so gemacht, dass er für den „Einzelnen“ philosophiert hat und daraus Rückschlüsse allgemeinster Natur gezogen hat. Ich will das vielleicht so fassen, dass das Problem, oder der Problemrahmen von dem, was mich insgesamt beschäftigt, das Problem des Sehr Tiefen Denkers ist. Wenn ein Sehr Tiefer Denker, wie Laotse, Dostojewski oder Nietzsche, daherkommt, ein Denker, der an der letzten Schicht arbeitet, also heute kommen würde, was würde der sagen? Er würde versuchen, den Status seines Zeitalters festzustellen. Und darüber den Status eines jeden Zeitalters, und einen neuen Horizont eröffnen, denn der Sehr Tiefe Denker ist universell und auch außerdem transzendent. Fortlaufende Bemühungen in dererlei Hinsichten haben dazu geführt, dass ich selber zum Sehr Tiefen Denker geworden bin, im Lauf der Zeit, und mein Projekt besteht also darin, zu sehen und zu beobachten, was ich selber sage. So könnte man das formulieren. Ich frage mich außerdem: Wie könnten die geistigen Grundlagen der nächsten Jahrhunderte aussehen? Politisch könnte die Frage der nächsten Jahrhunderte sein: Was sind die Grenzen und Möglichkeiten für eine planetarische Gesellschaft? Die Regierung hilft, das auszutesten (wie auch schon die Regierung vor ihr), und ich beobachte sie dabei. – Vielleicht geht das, was ich sage, einfach an der Menschheit vorbei, frage ich mich oft, denn es hat ja den Anschein? Aber, ah, bah! Letztendlich tut es das NICHT, nichts ist mehr mit der Menschheit verwachsen als der „Yorick“. (Nicht zuletzt) angesichts des nicht-hierarchischen Charakters meines Denkgebäudes frage ich mich hin und wieder, wie man sich in Zukunft wohl an mich erinnern wird, und wie das die Zukunft beeinflussen wird. M.E., die auskunftsfreudige weibliche Soziopathin, meint, ein bevorzugtes Opfer für SoziopathInnen seien u.a. (neben allerlei Gestalten, die im Leben wenig Halt haben) die „too smart for their own good“. Ich nehme an, so was könnte ich seien, eine Art Säulenheiliger für die „Too smart for their own good“. Hegel (?) sagt, Napoleon sei der „Weltgeist zu Pferde“. Naja, ich schaffe das scheinbar sogar ohne Pferd! In einer inwendig hohlen Parallele von wegen Napoleon, der Tatmensch und Ich, der Reflexionsmensch, komme ich mir auch vor wie die Reflexion des Weltgeistes, oder die Metaebene des Weltgeistes. Unerhörte Empfindungen! Das, Schwester, die Grenzen des menschlichen Denkens. Das hier sind die Grenzen des menschlichen Empfindens, das hier sind die Grenzen der menschlichen Seele. Wenn der Geist, das Empfinden, die Seele vollständig realisiert sind, wird es grenzwertig.

Nachbemerkung

Die Doppelgesichtigkeit der Welt. Wenn wir uns schon mit christlichen Mystikerinnen (und Mystikern) beschäftigen, erinnern wir uns auch an Cusanus, und seine Idee von der coincidencia oppositorum; wonach also alle Gegensätze der Welt im Unendlichen, in Gott, in eins zusammenfallen. Das glaube, wer kann. Cusanus sagt, mit dem Verstand erkennt man Gott nicht, denn der Verstand kann nur anschauliche, daher endliche Dinge miteinander ins Verhältnis setzen und so ihre Verhältnishaftigkeit bestimmen. Die Vernunft, die in abstrakten Begriffen denkt, kann Gott anvisieren, letztendlich bleibt er aber im Wesentlichen für die Vernunft paradox und verborgen (Cusanus war hierin auch von der negativen Theologie des Pseudo-Dionysius beeinflusst, später hat ja auch Kierkegaard Aufhebens darum gemacht). Was uns zu Gott zieht, ist die Liebe, mithilfe derer wir ihn allein tatsächlich (annähernd) erfassen. Schlegel sagt: „… Cusanus. Ein Philosoph in dem Sinne, dass Leibniz und solche ganz flach und seicht dagegen scheinen. (Er ist) wie der Grundstein vom festesten, gründlichsten Tiefsinn.“ Wenn ich an die Theologie von Dionysius Areopagita denke, sehe ich dunkles Licht, dunklen Ton, und einen dunklen Scheinwerfer, der allmächtig schweift – bei Cusanus hingegen hat man auch die Dunkelheit und das tiefe Brummen, jedoch auch einen gelblich-orangenen Strahl, der sich eventuell zu einem Ring formt, bevor er sich eventuell wieder öffnet. Humor und Verständnis für die kleinen Freuden im Leben, und die Freuden der kleinen Leute im Leben sei, trotz seiner allfälligen sonstigen guten Eigenschaften, im Übrigen keine große Stärke des Universalgenies Cusanus gewesen, vermerkt der Biograph und durch gewisse kirchenväterliche Inflexibilitäten habe er sich unbeliebt und verhasst gemacht. Daher plädiere ich auch für die Heraufkunft des Einheits-Bewusstseins, das ALLES umfasst, und über dem Universalgenie steht und seine Unzulänglichkeiten überwindet – wobei freilich Cusanus mit seiner coincidentia oppositorum und der Vorstellung, dass in Gottes Sichtweise alles eine einzige Einheit sei, schon etwas, in seiner unnachahmlichen Weise, uns hierzu beigebracht hat. Ach, für einen wie mich, der es hasst, im Mittelpunkt zu stehen, ist es nicht leicht, hier so auf die Pauke zu hauen, was die Beschreibung meines Geistes anlangt! Aber es ist eben, soweit ich sehe, eine angemessene Beschreibung meines Geistes. Wenn einer so auf die Pauke haut, könnte man meinen, er habe eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Aber wenn einer, der ein Sehr Tiefer Denker ist, sagt: Ach, mein Geist! Ist doch ganz normal! Muss man kein Aufheben machen darum, hätte er eher einmal eine selbstunsicher-vermeidende Persönlichkeitsstörung!, denn seine Einschätzung wäre nicht adäquat. Kafka hat das eventuell betroffen.

Occasional Note About Islam

I found a new page, Muslim Girl. I have to say that I come to find the hijab girls, who meanwhile are populating our streets so heavily, aesthetically appealing, if not sexy. Overproportionally, they know how to dress and may have a more astute sense for fashion and so, at least in this respect, they make our European pandemonium more colourful. The other thing that may be mentioned about Islam is that in the olden days it produced Sufism and figures like Hafez and Rumi, and there were individuals like Ibn Arabi, Attar of Nishapur or Bayezid Bastemi who had extremely radical and transgressive intellects, like me. There was also a relatively obscure fellow, Al-Biruni, who seemed to have been more intelligent than even Avicenna and who had an intellectual edge over Avicenna in theological discussions, which I therefore have to read somewhere in time, inch Allah.

The Public Hijabi Syndrome

Non Muslim Porn Star Mia Khalifa and Sexual Fetish of Hijab

A Lebanese Town Changed Policewomen’s Uniform to Attract Tourists

11 Female Icons From Islamic History

Twin Peaks: The Return

Das transzendente Genie, das alles umfasst und alles überschreitet und so wie David Lynch eines ist, muss durch alles hindurch und sich und seine Botschaften in seinem Durch-Alles-Hindurch-Wollen beständig transformieren und einige Schichten tiefer fallen, hinein ins Mysterium und in Richtung des Zentrums von allem. Kollabiert unter seiner eigenen Schwerkraft und mit der es alles einsaugt zu einem Schwarzen Loch, schickt das Material durch ein enges Wurmloch und schmeißt es, durch sich selbst hindurchgejagt, in einem Weißen Loch in einer bisher unbekannten Region im Universum wieder raus! Ja!! So ist das eben einfach!! Und immer wieder von Neuem! – Twin Peaks: The Return, hat mit der ursprünglichen Serie von vor 25 Jahren so wenig zu tun, dass es einen einfach umhaut! Wer hat schon eine Kraft der Imagination wie David Lynch? Das kommt in ein paar Millionen Fällen vielleicht einmal vor! (Chrysta Bell nennt ihn den möglicherweise kreativsten Menschen, den es je gegeben habe.) Die abstrakte Intensität und die Seele der alten Serie durch sich selbst hindurchgetunnelt, findet Twin Peaks: The Return im Hyperraum der alten Serie statt (oder so irgendwie). Die Welt ist viel älter und schrecklicher geworden, freilich, und hat nur mehr wenig Einladendes und Reizvolles zu bieten – traurig das! – gleichzeitig ist sie aber auch flacher und von einer höheren Perspektive des Welt-Auges aus betrachtet. Um es wieder einmal zu sagen, gibt es keine objektive Möglichkeit, zu sagen, ob das Leben an sich und objektiv ein Wert oder ein Unwert ist: alles hängt davon ab, ob man gesund ist oder krank geworden ist. In The Return ist die überwiegende Mehrheit der Menschen krank, es gibt auch Gesundheit und Heilung und verborgene Talente, wie in der ursprünglichen Serie, das Beklemmende an The Return ist, dass es eine Welt zeigt, die einigermaßen, und als offenbare Annäherung an das letzte Wort, von Idioten bevölkert ist, eine Tschechowsche Welt, eine Hölle auf Erden, wie man sie auch z.B. in True Detective hat, oder zumindest ein ewiges Purgatorium. Empathie mit dieser Schöpfung ist da nicht mehr so leicht möglich. Es ist keine, bei all ihrem Beklemmenden unter der Oberfläche, ulkige, urige, heimelige Welt mehr, und selbst die Natur lädt zu keiner Teilnahme mehr ein, und es gibt keine herrlichen Bäume mehr. Einige Öffnungen und Ritzen gibt es, wo das Licht durchdringt, und der Kirschkuchen als Friedensstifter hat auch einen Auftritt, doch man weiß nicht, ob das Gute (wie auch das Böse) nicht insgesamt eher noch eine Persiflage sind, und der dramatische, substanzialisierte Kampf zwischen Gut und Böse und Weißer und Schwarzer Hütte nicht auch nur eine unwichtige Kräuselung ist inmitten der eigentlichen, alles bestimmenden Macht, der kosmischen Indifferenz. – Natürlich ist es so, dass das Szenario zu einem erheblichen Teil unter der Herrschaft der Schwarzen Hütte steht und die Entwicklungen in Amerika, und anderswo, seit dem ursprünglichen Twin Peaks, keinen so guten Verlauf genommen haben. Natürlich ist es so, dass Menschen und die Schöpfung insgesamt, einigermaßen schwer auszuhalten sind, und das neue Twin Peaks einfach einigermaßen realistisch und der Realität geschuldet ist. Man meint halt, die höhere Perspektive des Welt-Auges steht für die höhere Klarheit und Abgeklärtheit und mit der Klarheit nimmt die Kälte zu. Die Annäherung an das Indifferent-Werden ist eine Übung wohl im Geiste des Zen, oder der Transzendentalen Meditation, wie Lynch sie betreibt und propagiert und deren Ziel es ist, zum Einheits-Bewusstsein vorzudringen und zum Herzen und zum Zentrum von allem. Der Charakter des Mysteriums und des Zentrums von allen ist so, dass es immer da ist und sein Antlitz ständig ändert, entsprechend jeweils dem, was einem gerade vor den Geist kommt und zu dem man einen Bezug aufbauen kann, der, wenn möglich, sich durch Empathie und Intensität auszeichnen sollte; genau gesagt, ist das Zentrum von allem das Herstellen eines solchen intensiven, die stoffliche Hyle transzendierenden, sprengenden Bezuges. Das große Mysterium und das Zentrum von allem, kann man wohl sagen, ist die Kommunion und das Mit-sein mit den Dingen! Dementsprechend ist das Himmelreich eine umfassende Kommunion von Mensch und Tier und Natur – der Schöpfung insgesamt – im Zusammensein mit Christus, den universellen Vereiniger. Zu Kommunion und Mit-sein mit den Dingen sind nicht alle Menschen gleichermaßen fähig, und Swedenborg sagt, die Hölle sei in Wahrheit eine Einrichtung der göttlichen Gnade, da die Seelen, die darnieder fahren, zur Kommunion, zum Erleben, zum Schaffen von Bezug, eh nicht in der Lage sind, sondern das Paradies für sie kann nur sein das Ausleben ihrer Wut, ihrer Paranoia und ihrer Gemeinheit – nicht aber des liebevollen Bezugs und der Anteilnahme! In der „Philosophischen Untersuchung über das Wesen der menschlichen Freiheit“ wendet sich Schelling gegen den Pantheismus, da der Pantheismus impliziere, dass Gott und die Kreatur gleich seien, in Wahrheit seien sie aber verschieden, Gott sei das Gute, und die Kreatur könne nur versuchen, sich Gott anzunähern, indem sie das universelle Gute anstrebe, sie sei aber immer davon bedroht, in ihren kreatürlichen Eigenwillen und die Selbstaffirmation hinein- oder zurückzuzufallen, der das Potenzial für das Böse sei. Schelling schreibt: „Gottes Wille ist, alles zu universalisieren, zur Einheit mit dem Licht zu erheben, oder darin zu erhalten; der Wille des Grundes aber, alles zu partikularisieren oder kreatürlich zu machen. Er will die Ungleichheit allein, damit die Gleichheit sich und ihm selbst empfindlich werde.“ Gott erhebt sich über den dunklen Grund des blinden Dranges, des Willens, des Eigenwillens, und zeigt das Licht an. Somit ist die Natur an sich notwendigerweise gespalten und das Böse, der kreatürliche Eigenwille, der Natur inhärent (und, trivial gesagt, könnte man das Gute ja nicht identifizieren, wenn es das Böse als Gegenpol nicht gäbe). Daher ist die letzthinnige Transzendenz, kann man vielleicht sagen, das Indifferent-werden gegen den Kampf zwischen Gut und Böse, unter Wahrung des Mit-seins und des Bezugs. Grant, der mich vor Kurzen wieder an Schelling und dessen „Philosophische Untersuchung“ erinnert hat, sagt auch irgendwie, alles sei eine Art Möbiusschleife, das ganze mit der Natur, dem Geist, der Schöpfung. Lynch hat das auch irgendwie begriffen. Vollständig begreifen und durchdringen kann man das nicht, eben wegen der Möbiusschleife. Und so ist auch die Transzendenz, die auf die Immanenz reflektiert, eine Möbiusschleife.

Last Night’s Terrifying Twin Peaks Will Be Remembered as One of the Best Episodes of Television Ever

One Year Later, I Can’t Stop Thinking About Twin Peaks: The Return

Here is the exhaustive Unified Theory Of Twin Peaks we knew was coming

‘Twin Peaks’ Ending Explained: How to Make Sense of David Lynch’s Baffling Finale

Out of Touch with Reality / Prelude to Note about the Unitary Consciousness

I am not out of touch with reality. It is just that reality is often quite stupid whereas philosophy is often quite interesting.

However, there is a level of consciousness that is above the level of most philosophers, and that is Unitary Consciousness/Einheits-Bewusstsein. In the Unitary Consciousness, all manifestations of (inner and outer) reality merge into one, “all forms of life are seen as manifestations of the same cosmic being, the boundary between internal and external world becomes permeable, the self is mirrored in all manifestations of the world“, “reality and fiction do not exist anymore; space, time, dream and waking state amalgamate into an all-embracive experience”, etc. It is fluid and homogenous and enables careful selectiveness as it means permanently processing the universe anew (commonly referred to as „seeing the Matrix“). It operates at the level of analysis and integration above the disciplinary segregation of the Hegelian Absolute Spirit (which expresses itself in Science, Art, Philosophy and Religion) and embraces them all and amalgamates them into one (which, practically, means that it oscillates in all them dimensions). Armstrong notices that a very tiny minority of yogis are able reach a level of perception where that which is perceived can only be described via paradoxes any longer, as they encounter a presence that is also absence, abundance that is also emptiness, life that is also death and vice versa, etc. The Unitary Consciouness is a fluid, compeletely even space, that can only be channeled through the non-counterintuitive non-irr/rational (meta) paradoxon illustrated, for instance, in the Koan in Zen-Buddhism. It can also be described as the recognition of the Tao or the space that gets opened via Satori in Zen-Buddhism getting combined with the Western analytical and learned mind. I shall elaborate on the Unitary Consciousness somewhere in time.

Why Good Philosophers Are Out of Touch with Reality

Unitary Consciousness

Nachruf auf meinen Vater Hans Hautmann (22. August 1943 – 3. Juli 2018)

Am 3. Juli 2018 am frühen Nachmittag ist mein Vater Hans Hautmann im Wiener Hanuschkrankenhaus verstorben. Er ist dort die letzten fünf Wochen gelegen, nachdem sich seine Krebserkrankung plötzlich massiv verschlechtert hat.

Vor einem Jahr wurde Lungenkrebs bei ihm diagnostiziert. Es war ein sehr aggressiver, schnell wachsender Krebs. Gleichzeitig hat es sich dabei um eine seltene Mutation gehandelt, die allein mit einem neuartigen Medikament erstaunlich unkompliziert behandelt werden konnte, und die Behandlung hat so gut angeschlagen, dass wir zuversichtlich waren, dass sie sich noch auf unbestimmte Zeit fortsetzen ließe. Als „Glück im Unglück“ hat alles nicht so schlecht ausgesehen.

Ende Mai wurde er jedoch mit Verdacht auf Metastasen im Bauchraum ins Krankenhaus eingewiesen. Dort hat er auch plötzlich starke Bauchschmerzen entwickelt, die man dann aber für eine Entzündung gehalten hat. Dann hat ein Darmverschluss gedroht, der zunächst aber auch wieder abwendbar erschienen ist. Als es dann aber – aufgrund eines Tumors im Bauchraum – fast dazu gekommen wäre, musste rasch eine Notoperation eingeleitet werden, von der gar nicht klar war, ob sie überhaupt erfolgreich sein kann und er sie überleben kann – der schlimmste Moment für uns alle. Das hat er aber, und am nächsten Tag waren wir alle wieder einmal verwundert, wie erstaunlich gut es ihm gegen alle medizinische Erwartung gegangen ist. Am Tag darauf setzten dann aber die Wundschmerzen ein, die mit starken Medikamenten, inklusive Psychopharmaka behandelt werden mussten. Von da an hat er sich nicht mehr wirklich erholt, es wurde festgestellt, dass die Metastasen im Bauchraum, die sich vorher nicht wirklich bemerkbar gemacht hatten, sehr ausgeprägt waren, so dass die Aussichten auf eine Behandlung zwar da waren, aber erfordert hätten, dass er wieder mehr zu Kräften gekommen wäre. Dafür war sein Körper aber dann schon zu schwach. Am Ende ist noch eine Lungenentzündung dazugekommen. Man hat versucht, sie zu behandeln, aber an jenem 3. Juli hat sein Körper den Kampf aufgegeben.

Als er im Krankenhaus war, war ich kurz in Linz, in Auhof, wo ich aufgewachsen bin; bin die Wege gegangen, die meine ersten gewesen waren. Habe mich erinnert, wie er mich an der Hand geführt hat oder das Fahrradfahren beigebracht hat. Eltern sind diejenigen, von denen man was bekommt, wenn man was will, und die das kapriziöse Verhalten der Kinder erdulden und uns trotzdem lieben, und das sehen wir als selbstverständlich an. So war das dann auch. Später im Leben hat mir meine Tante Luise gesagt, dass mein Vater für die damaligen Verhältnisse und Geschlechterrollenverständnisse (in den 1980er Jahren) ein erstaunlich engagierter Vater gewesen sei, der viel mit uns unternommen hat. Wir haben viele Ausflüge unternommen oder Nachtfahrten mit dem Auto, die meinen Bruder und mich als Kinder natürlich fasziniert haben. Meistens haben wir das am Samstag gemacht. Oder wir sind, neben vielen anderen Orten in der Linzer Umgebung, nach Enns gefahren und dort den Stadtturm rauf und nachher in eine Konditorei. Daran habe ich mich erinnern müssen, als ich auf dem Weg nach Linz dort vorbei gefahren bin. Bei einem Urlaub in Annaberg hat er mir den Sternenhimmel gezeigt, dessen Pracht dort für mich als Stadtkind ungewöhnlich gewesen ist. Er hat mir erklärt, was die Milchstraße ist und der Andromedanebel und sie mir gezeigt. Wahrscheinlich im Zusammenhang damit wollte ich einige Zeit später dann Astronom werden und das Universum erforschen. Das war offensichtlich der Grundstein für mich, Wissenschaftler zu werden, wobei ich durch alle möglichen Wissenschaften mäandriert bin. Die reichhaltige Bibliothek zuhause war da sicherlich hilfreich. Später, in unserer Jugend, sind wir Samstag oft in die Plus City gefahren, was essen, Billard spielen und dann ins Kino. Ich erinnere mich, wir haben dort künstlerisch wertvolle Filme gesehen wie „Dark City“ und auch so tiefsinnige und philosophische Filme wie „Independence Day“.

Mein Vater hatte ein akzentuiertes Weltbild und war ein politischer Mensch. Dabei hat er nicht versucht, uns ein Weltbild aufzuoktroyieren, aber versucht uns Werte zu vermitteln, die man als allgemein humanistisch bezeichnen kann. Inmitten der zeitweiligen Graben- und Fraktionskämpfe innerhalb seiner Partei hat er versucht, eine vermittelnde und mediatorische Rolle einzunehmen. Ich kann mich erinnern, wie ihn diese Grabenkämpfe belastet haben und traurig gemacht haben. In meiner Jugend habe ich dieses Weltbild auch übernommen und es auch, in einer sehr allgemeinen Weise, beibehalten. Der Kampf zwischen dem Fortschrittlichen und dem Reaktionären und die Frage nach der Gestaltung einer harmonischen Gesellschaft ist so alt wie die Menschheit selbst und stellt sich in jeder Epoche, auch jeder Generation, und inmitten gänzlich unterschiedlicher Herausforderungen immer wieder neu. Der Kampf zwischen Gut und Böse um die Vorherrschaft im Menschenreich mag womöglich noch lange unentschieden weitergehen. Was aber wohl zählt, ist, auf welcher Seite man war.

Während der letzten Zeit im Krankenhaus war mein Vater allgemein sehr schwach und oft kaum ansprechbar, unter anderem wegen der starken Medikation, wodurch er aber immerhin meistens vergleichsweise schmerzfrei war. Trotzdem ist es uns am 2. Juli noch gelungen, ein letztes Gespräch zu führen, auch wenn es danach an diesem Tag dann wieder gar nicht ausgesehen hat, da noch Vitalität aufgeblitzt ist. Es ging dabei um Bücher und um die Weltrevolution.

Womöglich hätte mein Vater den Wunsch gehabt, zu Hause, inmitten seiner Bücher und Arbeitsräumlichkeiten diese Welt zu verlassen. Dieser mögliche Wunsch war nicht mehr zu erfüllen. Dabei war aber der 3. Juli ein schöner, sonniger, klarer Tag, ohne dass es schon garstig heiß gewesen wäre. Das Hanuschkrankenhaus ist ein geschmackvoller Bau und es geht dort mit wenig Hektik zu und es ist auf einer kleinen Anhöhe im 14. Wiener Bezirk, eine weitläufige und irgendwie idyllische und lauschige Gegend. Wenn man an sein Ende nach Westen fährt, nach Hütteldorf, geht es, bei der Straßenbahnendhaltestelle, in die Natur über. Man könnte meinen, dort beginnen die elysischen Felder.

Seien wir glücklich, dass sein Leben eine sinnvoll abgeschlossene Erzählung bildet! Obwohl auch in seiner Pension voll wissenschaftlichem Tatendrang, konnte er zuletzt doch sein Werk als mehr oder weniger abgeschlossen und getan betrachten. Obwohl Angst und Besorgnis seit Bekanntwerden seiner Erkrankung natürlich da waren, ließ er sich davon nicht übermannen. Was die allerletzten Wochen in seinem Kopf vorgegangen sein mag, wissen wir nicht wirklich. Es gab aber kein sichtbares Hadern oder wütende Unzufriedenheit.

Wir sehen uns wieder in den elysischen Feldern! Auch wenn wir als dialektische Materialisten wohl nicht ganz daran glauben mögen, aber zumindest als ideellen Raum gibt es sie ja doch.

Gehab dich wohl, mach´s gut und hab eine schöne Ewigkeit.


Nachruf der Alfred Klahr Gesellschaft

Nachruf in den Oberöstereichischen Nachrichten

Hans Hautmann

Heute am frühen Nachmittag ist mein Vater Hans Hautmann im Wiener Hanuschkrankenhaus gestorben. Er ist dort die letzten fünf Wochen gelegen, nachdem sich seine Krebserkrankung plötzlich massiv verschlechtert hat. Er war in dieser Zeit allgemein sehr schwach und oft kaum ansprechbar, unter anderem wegen der starken Medikation, wodurch er aber immerhin meistens vergleichsweise schmerzfrei war. Trotzdem ist es uns gestern noch gelungen, ein letztes Gespräch zu führen, auch wenn es danach gestern dann wieder gar nicht ausgesehen hat, da noch Vitalität aufgeblitzt ist. Es ging dabei um Bücher (zufälligerweise um Biographien) und um die Weltrevolution.

 

Fußball WM 2018

Was an Fußball interessant sein soll, habe ich mich oft gefragt; dass das also die große Klammer ist, die das Menschenreich zusammenhält – was sagt das über die Leistungsfähigkeit des normalen menschlichen Gehirns wohl aus? Aber es hat sich auch z.B. Beckett für Tennis interessiert und auch für das noch langweiligere Kricket – also will ich da nicht richten – und ich muss auch zugeben, dass die Spiele, die ich bislang bei der jetzigen WM gesehen habe, gar nicht mal schlechte Unterhaltung waren! Also: nicht richten (damit ihr nicht gerichtet werdet)! Ich schaue nun also auch WM, und das Abschneiden von Argentinien interessiert mich noch am meisten, aber ich habe so die Möglichkeit, an der Welt teilzuhaben, mich in den Gesamtzusammenhang einzufügen, mit der Menschheit in ein Bündnis zu treten; außerdem bin ich, wie immer, gierig darauf, die „Tiefenstruktur“ hinter dem Fußball zu entdecken und neue Einsichten zu gewinnen, auch wenn mir klar ist, dass die Tiefenstruktur hier zwar vorhanden, aber eher flach ist. Schade finde ich, dass das Publikum eher selten eingeblendet wird, denn ich sehe mir gerne Leute an, vor allen Dingen gefühlsmäßig aufgewallte, euphorisierte Leute, die sich unschuldig an was erfreuen. Da ich sehr empathisch bin, beziehe ich daraus Energien und kann mich in ein Verhältnis setzen oder so, vor allem, wenn es sich um die lieben Kinder handelt! „Ein Mann, der sich in der Menge langweilt, ist ein Dummkopf! Ich verachte ihn“, meint Constantin Guys, der „Maler des modernen Lebens“, und Baudelaire zitiert ihn so. Schade, dass ich noch keine Spiele von Saudi-Arabien, Iran oder Ägypten gesehen habe, denn insbesondere sehe ich mir gerne die weiblichen Fans an. Bei der WM kann man euphorisierte Massen aus aller Herren Länder, vulgo der Welt, sehen, und das will ich gerne tun! Sieben Milliarden Menschen auf der Welt, jeden einzelnen würde ich gerne erforschen oder zumindest in Augenschein nehmen, und die WM gibt mir tangential eine Möglichkeit dazu. Ich fände es gut, wenn ich das ganze Stadion austrinken könnte, jawohl! Austrinken und mir so einverleiben! Was soll das bringen? Kierkegaard sagt, der Wald nimmt sich am besten auf Abstand aus, aus der Nähe ist er ein gelöstes Rätsel (denn so interessant und zur Kontemplation anregend sind einzelne Bäume ja nicht), das Wasser hingegen werde interessanter, je mehr man sich in es vertieft, also denke ich mir halt die Masse als ein Fluidum, eine Weltseele, dann sehe ich sie richtig. Nietzsche sagt, gelänge es einem Menschen, das Bewusstsein der gesamten Menschheit in sich zu vereinigen, er würde mit einem Fluch auf das Dasein zusammenbrechen. Eventuell, aber dann steht er wieder auf, denn der gesunde Geist wandert, und der Geist der Menschheit wandert auch. Gelänge es einem Menschen, den gesamten Geist der Menschheit in sich zu vereinigen, wie würde sich das anfühlen? Ich kann von meiner bescheidenen Warte aus sagen, dass es sich so und so anfühlt. Das ist das tiefste Geheimnis, das So und So. Irgendeine wahnsinnige sphärische Einheit, ja, die ist zwar da, aber andere Dinge auch. Ich sage immer, wenn ich den lieben Kindern auf ihren Kinderspielplätzen zusehe, das ist zugleich mein Inneres, ein Abbild dessen, wie es in mir aussieht. In mir also die – leicht chaotische, aleatorische – Menge. Ich glaube, so ist das, so kann man das beschreiben. „Ein Mann, der sich in der Menge langweilt, ist ein Dummkopf“. Was ich, und wie ich das schon öfter mal moniert habe, bemerke, ist, dass sich Menschen in der Menge im Allgemeinen aber weniger langweilen, als gar nicht wirklich beachten. Sie rennen über die Mariahilferstraße und beachten einander nicht. Sie sehen bei Extreme-Metal-Konzerten auf die Bühne, aber niemals um sich ins Publikum, in die Menge, nur ich tue das! Die Augen mit dem nach innen gerichteten Blick seien das untrügliche Kennzeichen des Genies, so Lichtenberg, das kenne ich und kann ich verstehen; wenn ich durch die Menge laufe, habe ich den Blick in den Augen nach außen gerichtet, die anderen Leuten meistens in sich hinein oder eben ganz einfach auf den Weg vor ihnen. Denn in mir ist eben die Menge. Dementsprechend. Was ist schöner als eine schöne, bemalte Frau, die sich über ihr Fußballteam freut; vor allem, wenn sie aus irgendeinem komischen Land kommt? Sie gehen und treffen sich zu Fußballspielen, die Leute, um sich zu freuen und euphorisiert zu sein! Das können sie dann gut, vor allem in Argentinien. Und dann, obwohl ich äußerlich unbeteiligt erscheine, freue ich mich mit ihnen mit! Das ist das magische Band zwischen uns. Es ist ein tiefes Geheimnis. Es ist zutiefst magisch. Als Gotama auf der Suche nach dem Buddha war, fand er ihn schließlich nicht in mühevoller Selbstkasteiung, sondern in einer Erinnerung, als er als Kind in einem frisch gemähten Feld gesessen und dort nicht nur zerschnittene Grashalme sondern auch tote Insekten bemerkte – was ihn mit tiefer Trauer erfasste. Diese plötzliche und urtümliche Welle an Empathie und Teilhabe, begriff er im Nachhinein, war jedoch tatsächlich das, was das Nirvana ist, und das Aufgehen in seiner eigenen Befreiung ermöglicht. Mahavira, ein Übermensch, der vor Gotama lebte, erreichte inmitten von Kasteiung kevala, in dem er plötzlich „alle Realitätsebenen gleichzeitig in jeder Zeit- und Raumdimension wahrnehmen konnte, als ob er ein Gott wäre“ (Karen Armstrong: Die Achsenzeit. Vom Ursprung der Weltreligionen, München, Siedler S. 318). Auf Mahavira geht jene extreme empathische Bewegung zurück, die jedes Insekt und jeden Kieselstein achtet und von der Heinrich Himmler einmal bewundernd gesprochen hat.

EM

Liliana Medina no puedo decir nada porque esta mi bandera allí ,y…como sabes fanatica del futbol ,el futbol es religión en Argentina,pero como toda religión tenemos alguna oveja descarriada o vendida ,como el actual d.t. de mi equipo ,pero ,bueno ,esto va a pasar y ya jugaremos el próximo mundial ,no como chile e que lo mira por t.v.

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Liliana Medina maldito perro¡¡¡

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