Philip Hautmanns Romanerstling „Yorick – Ein Mensch in Schwierigkeiten“ ist der Ausgangspunkt einer seitdem folgenden rhizomatischen Arbeit an der denkenden Literatur, die sich ganz der Aufgabe widmet, Licht in das Dunkel unserer Zeit – und einer jeden Zeit – zu bringen und neue Formen zu werfen. An manchen Stellen in Form der Komik, an manchen Stellen in Form der Tragik, an den meisten Stellen in Form von beiden.

„Wenn das Komische Freude bereiten und nützen soll, muss es mit einem ernsten und bedeutenden Stoff gepaart werden … Ich will versuchen, was sonst der Tragödie vorbehalten war, auf heitere Art darzustellen: die Laster der Großen, die eigentlichen Ursachen des menschlichen Unglücks, die Torheiten der Politik, das Falsche der üblichen Moral, die Unzulänglichkeit aller philosophischer Systeme, den geistesgeschichtlichen Aspekt des Jahrhunderts; ich will ein Bild der Welt, der Gesellschaft, des gegenwärtigen Bürgertums, der politischen Umwälzungen der nationalen Verhältnisse geben. Und ich glaube, dass ich, und zumal heute, mit den Waffen der Komik mehr erreiche als mit Leidenschaft, Liebe, Einbildungskraft, Beredsamkeit, sogar mehr als dem Räsonnement, obschon dieses heute viel Macht besitzt.“

Ciacomo Leopardi (1798-1837)