Yorick bei Alex

„Der uninterpretierbare Traum. Die Geschichte von Rompf“ sowie das „Buch vom seltsamen und unproduktiven Denken“ sind jetzt bei der Buchhandlung Alex in Linz (Hauptplatz) erhältlich. Den Yorick gab es dort auch zu erwerben. Aber er ist dort ratzekahl ausverkauft. Im Übrigen wird es alle drei Bücher demnächst als E-Books geben. Death to false Metal.

Originalversion des Exposés der „Reise nach Süden“, unübersetzt von Herrn Bing

Philip Hautmann
Die Reise nach Süden
Ein Traum
Exposé

Das Projekt ist gedacht als eine künstlerische und intellektuelle Erweiterung und Vertiefung und Intensivierung meiner bisherigen Werke „Yorick – Ein Mensch in Schwierigkeiten“, „Der uninterpretierbare Traum. Die Geschichte von Rompf“ sowie dem „Buch vom seltsamen und unproduktiven Denken“ (erschienen bei Traum Wien 2010/15/15). Gemäß der Idee, dass der, der durch den Traum hindurchgeht, die Vielfalt der Welt sieht bzw. des Konzepts von der „Durchquerung des Phantasmas“ handelt es sich hier um die Beschreibung eines Traumes (bzw. eine Durchmessung des eigenen Kreativitätsfeldes, auf dem die Inhalte frei flottieren). Das erscheint mir als eine Möglichkeit, literarisch innovativ zu sein bzw. dem Dargestellten magischen Glanz zu verleihen. Der Traum beginnt, indem ein Schriftsteller-Philosoph von einem Unbekannten („in niederem Gewande“) gebeten wird, in den Süden der Stadt zu gehen, zur schrecklichen Siedlung, wo die „letzten Menschen“ (Nietzsche) wohnen, die „von Kultur und Geist nichts mehr wissen“, wo es keine Grundsatzkonflikte mehr gibt, kein metaphysischer Abgrund mehr sich auftut, ewiger Tag herrscht, und nichts Interessantes mehr passiert (als Ausdruck unseres Zeitalters), und dort „das Wort“ zu predigen. Der Schriftsteller-Philosoph macht sich, nach einigem Widerstreben, auf den Weg, geht aber auf der Wiener Straße, auf der sich ein Großteil der ganzen Ereignisfolge abspielt, meistens in die falsche Richtung, trifft dort aber auf allerhand interessante Figuren wie die Sufi Ayaan, die in ihren Aphorismen ewige Werte wiederaufleben lässt und ihrerseits in ihren Träumen sieht, dass sie schließlich eine große Prophetin werden wird; auf die quirlige E. Brazolin; auf die Andere Brasilianerin; auf den Bruder von Ayaan, der noch viel intelligenter ist, einen vermuteten IQ von 180 hat und dabei eine der exzentrischsten wie gleichzeitig rationalsten Personen ist, die man sich vorstellen kann, weit jenseits dessen, was allgemein unter Menschen bekannt ist; und auf diese und jene anderen mehr, abgesehen davon, dass sich die Figuren auch immer wieder wandeln und transformieren; abgesehen davon verschlägt es den Helden auch nach Nordkorea, wo er, mit Bedacht auf den Großen Führer, eine Rede über das Genie hält, und möglicherweise auch an andere Orte, je nachdem, wie der Traum sich entwickelt, was eben für notwendig erscheint, oder was eben für den Moment nicht notwendig erscheint und gerade deshalb gut in den Traum passt, insofern es zunächst nicht offensichtlich in den Traum passt. Allgemein sind die Vorkommnisse und Dialoge manchmal rational, mal nicht, meistens beides; Traumsequenzen innerhalb des Traums schleichen sich ein, etc. Es wird dabei alles Mögliche erörtert, vor allen Dingen, was für ein „Wort“ man den letzten Menschen eigentlich vermitteln soll (d.h. welche Werte ewig sind). Die ganze Vision gleicht dem Chaosmos (dem „Durcheinander“ von allem), gemäß meiner Ansicht, dass das innerste Geheimnis der Kunst darin besteht, direkt in den Chaosmos zu blicken. Der Titel „Die Reise nach Süden“ ist eine Anlehnung an „Die Reise nach Westen“, einen der vier klassischen Romane Chinas.

Outline of the forthcoming book, „A Journey To The South“, translated by Mr Bing

I sent an outline of my forthcoming book to my respected friend Ayaan, and that is what the translation by Bing made out of it:

My friend included me and my brother in his new novel:

The project is intended to be a artistic and intellectual expansion and deepening and strengthening my previous works „Yorick – a man in difficulty“, „The uninterpretierbare dream. The history of Rompf“ as well as the „Book of strange and unproductive thinking“ (published by dream Vienna 2010/15/ 15). In accordance with the idea that, by the dream of the passes, the diversity of the world or of the concept of the „crossing of the idea relating more broadly“ here it is the description of a dream (or a Durchmessung of the own Kreativitatsfeldes, free content flottieren). I think that this is a possibility, to be innovative and/or the literary magic shine. The dream begins by a writer and philosopher of an unknown ( „at the low side has undergone a facelift“) is asked, in the south of the city, to go to terrible settlement, where the „last man“ (Nietzsche) live, the „spirit of culture and know nothing about“, where there are no conflicts, no more metaphysical abyss more opens up, eternal day, and there is nothing more interesting happens (as an expression of our age), and „the Word“ to preach. The writer and philosopher, after some reluctance, on the way, but on the Vienna Road, on which a large proportion of the whole sequence is playing, for the most part in the wrong direction, but there is all sorts interesting characters such as the Sufi Ayaan, the eternal values in their aphorisms and revive themselves in their dreams sees that you will finally be a great prophetess; on the lively E. Brazolin; on the other Brazilian woman; on the brother of Ayaan, the still is much more intelligent, a suspected IQ of 180 and has the same time seems to be one of the most eccentric people who you can imagine, far beyond what is known among people in general; and on this and those other more, apart from the fact that the characters always convert and transform; apart from the fact the hero also to North Korea, where he, with care to the great leader, a speech about the genius, and perhaps also to other places, depending on how the dream is developed, which is simply for appears to be necessary, or what else does not seem necessary for the moment and good precisely in the Dream fits, in so far as it fits not immediately apparent in the dream. In general, the events and dialogs sometimes rational, sometimes not, in most cases both creep; dream sequences within the dream, etc. It will be doing everything possible, discussed above all, what a „word“ you are on the last people to actually convey (i.e. what values are eternal). The whole vision is similar to the Chaosmos (the „chaos“ of all things), in accordance with my view that the innermost mystery of art is to look directly into the Chaosmos. The title „The journey to the south“ is a reference to „the journey to the West“, one of the four classical novels China.

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Buch „Nummer Vier“ begonnen!

Heute ist Sonntag, der 5. September 2015. Im Januar dieses Jahres habe ich meine beiden letzten Bücher in etwa abgeschlossen (es kamen nachher noch ein paar Ergänzungen dazu). Wenn ich mich recht erinnere, und ich glaube, das tue ich, ist mir in diesem Monat auch die Idee zu meinem vierten Buch gekommen, das – da mir herkömmliche Romananfänge missfallen – mit einem Punkt beginnt, der größer wird und schließlich von einem orangenen Ring umgeben wird, und dann geht es für den Rest der Geschichte darum, was aus dem alles folgt. Die Geschichte wird hauptsächlich auf der Wiener Straße in Linz spielen, auf der ständig in die falsche Richtung gegangen wird, Ziel aber soll es sein, den letzten Menschen, die in den Betonbauten am südlichen Stadtrand leben und die von Geist und Kultur nichts mehr wissen, das Wort vom Geist und von der Kultur zu bringen. Von der Struktur her wieder ein Traum, daher habe ich den Arbeitstitel „Inland Empire“ angedacht. Abgespeichert habe ich die Datei aber unter „Nummer4“, denn heute, 5. September 2015, habe ich, nach der endgültigen Veröffentlichung von Buch Nummer 3 und 4, endlich daran zu schreiben begonnen.

„Da! Ein Punkt, im Eck links oben! Schnell schreitet die Geschichte voran, er bläht sich auf, zu einem kleinen Kreis, graufarben. Ein grauer Viertelkreis (da in der linken oberen Ecke des Perzepts), vielleicht 30 Zentimeter im Radius. Jetzt wird er von einem orangefarbenen Ring umzogen, der zirka dreimal so dick ist. Rechts oben auf der Seite schießen jetzt im Winkel von fünfundvierzig Grad gekräuselte Strahlen rein und verschwinden nach unten (bleiben aber oben stabil). Von unten kommt jetzt eine flächenähnliche Emanation, die nun das ganze Perzept ausfüllt, und schon wieder aus dem Perzept hinaustritt. Und noch einmal; eine Fläche, diesmal scheinbar bestimmter, oder aber es erscheint dir nur so in deinem Geist. Versuche, ihre Farbe zu bestimmen! Und du bemerkst: Sie kommt in einem dunklen Blau. Die Fläche kommt aus dem Urgrund; wenn das der Urgrund ist, oder eine Andeutung von ihm, so ist er dunkelblau-schwarz; das heißt, die Farben verlieren sich in ihm, die Farben hören dort auf. Ich erinnere mich: Einst – oder zumindest bei einer anderen Gelegenheit (als ich das Buch vom seltsamen und unproduktiven Denken zum schreiben anfing) – schlug ich mich mit der Vorstellung herum, der Urgrund – der Urgrund – sei ein endloses Weiß, oder zumindest eine leicht ins Gräuliche gehende Fläche, auf der kein Punkt von einem anderen unterschieden sei – das aber sei der Ort, von wo die grundlegenden Emanationen aufsteigen, in dem Fall die Ideen! Eine Erinnerung, ein zusammengesetzter, komplexer Denkinhalt, ich kann sowas jetzt noch nicht brauchen, also lasse der Schlaf ihn wieder herab. Die zweite aufsteigende blaue Fläche hat sich schon wieder verloren, jetzt kommt sie zum dritten Mal/jetzt kommt eine dritte. Das ist gut, bleiben wir noch eine Weile bei den ganz ursprünglichen Dingen und Erscheinungen, was gibt es Interessanteres; von der rechten Seite kommen jetzt gekräuselte Bewegungen, goldfarben, nach links hin stoßen sie weg, grün wird jetzt die dominante Farbe. Von unten kommen jetzt die Sterne, ja, ein wenig funkeln jetzt überall die Sterne. Scheinbar gemeinsam zum Funkeln der – sogenannten – Sterne beginnt jetzt alles zu pulsieren, die ganze Vision, sie beginnt zu pulsieren, zu wackeln, ein dicker, gemütlicher Kerl in Verbindung mit einem Kind scheint es jetzt zu sein, der rätselhafte Beweger von allem, der da jetzt zum Ausdruck kommt, scheint zu sagen: Schau mal, was ich kann! Schau mal, was ich kann! Wenn die Sterne da funkeln können, dann schau mal, was ich kann! Ich fange jetzt ganz, ein wenig, zu wackeln an, vor lauter Freude, denn auch ich kann was, ich zeige, dass Leben in mir wohnt und sich in mir regt, hey, du! – so gerät die gesamte Vision jetzt in eine (wohlige) Unruhe – hey, du! Leben wohnt in mir, und Kompetenz, denn Leben bedeutet Kompetenz, und jetzt will ich dir mal meine Kompetenz zeigen – jetzt aber plötzlich ein kleiner Ausschnitt eines Baderaumes (oder so): zumindest ein Wasserhahn, von rechts vorne betrachtet, und jetzt, und jetzt, und jetzt, eine Rolle Toilettpapier daneben. Ei -„